Gedenktafel für László Skultéty, den am längsten dienenden ungarischen Husaren.
Statue, Denkmal, Gedenktafel
Im Juni 2013 enthüllten Aktivisten des Bürgervereins „Für ein besseres Komárom“ in Révkomárom, Slowakei, eine Gedenktafel zu Ehren von László Skultéty, dem dienstältesten ungarischen Husaren. Die Tafel, die eine kurze Würdigung von László Skultéty in Ungarisch und Slowakisch enthält, wurde an der Gedenkstätte des Unabhängigkeitskrieges von 1848 in Révkomárom angebracht. Neben den Aktivisten des Bürgervereins und den Unterstützern der Initiative nahmen auch Zsolt Harmati, Erster Botschaftsrat der ungarischen Botschaft in Bratislava, und Olivér Fráter, Vizepräsident des Nationalen Strategieforschungsinstituts, an der feierlichen Enthüllung teil. In seiner Rede bei der Zeremonie betonte Imre Knirs, Präsident des Bürgervereins „Für ein besseres Komárom“, dass die Gedenktafel eine natürliche Reaktion der ungarischen Bürger von Révkomárom auf die Ereignisse der vergangenen Wochen sei. Er kritisierte, dass die sterblichen Überreste des ältesten ungarischen Husaren auf dem Friedhof von Újarad exhumiert wurden, und zwar auf der Grundlage einer Vereinbarung der slowakischen und rumänischen Behörden, ohne dass die ungarische Seite darüber informiert worden war. Der Präsident des Bürgervereins erklärte gegenüber der ungarischen Nachrichtenagentur MTI, dass László Skultéty es zweifellos verdiene, in der oberungarischen Stadt eine Gedenktafel mit seinem Namen zu erhalten, da er Komárom mehrmals mit seiner Einheit als Fahnenträger des Coburger Husarenregiments besucht habe. Er fügte hinzu, dass die Anbringung der Gedenktafel sich gegen niemanden richte und nicht spalten, sondern vielmehr die Einheit im Karpatenbecken stärken solle. Die Einweihung der Gedenktafel für László Skultéty fand fast einen Monat nach der Überführung seiner sterblichen Überreste in die Slowakei statt. Die Wiederbestattung des Husaren mit militärischen Ehren wird am Donnerstag in seinem Geburtsort Mojtín stattfinden. Der Bürgermeister von Mojtín hatte die Zeremonie nach eigenen Angaben initiiert.