Gedenkstätte der Donau-Division von 1965
Statue, Denkmal, Gedenktafel
Am 17. Juni 1965 um 10 Uhr morgens, 500 Meter von Kulcsod entfernt, nahe der Ladocsi-Rampe, brach die Donau über die Ufer. Die Wassermassen erreichten das Dorf Kulcsod 25 Minuten später. Im Unterlauf zerstörten sie Wohnhäuser, Wirtschaftsgebäude und Erntegut. An der Stelle des Dammbruchs von 1965, an der Ladocsi-Rampe zwischen Csicsó und Kulcsod, erinnern zwei Denkmäler an das Unglück. Zum 30. Jahrestag des Dammbruchs wurden die ersten beiden Gedenksteine enthüllt: eine Steintafel und ein kleinerer Stein mit slowakischen und ungarischen Inschriften. Das dritte Denkmal, geschaffen von Géza Nagy, wurde zum 40. Jahrestag des Dammbruchs enthüllt. Ein Grabstein in Form eines Bootes, verziert mit altungarischen Blumenmotiven, trägt die Inschrift: „Obwohl die Galeere oben und das Tal des Wassers unten ist, ist das Wasser der Herr! PETŐFI S. DAS MEER IST WIEDER AUFERSTANDEN – CICSÓ KULCSOD LAK MEDVE FÜSS RADVÁNY KOLOZSNÉMA – GEMACHT VON GÉZA NAGY“. Darauf befindet sich eine Gedenktafel mit der Inschrift: „Errichtet von der gemeinnützigen Gesellschaft Csallóköz, Csilizköz und Csicsó für ihre Traditionen und Kultur“ und dem Emblem der Gesellschaft. Am Sockel befindet sich eine weitere Steintafel mit englischer Inschrift: „Zum Gedenken an den Dammbruch von 1965“.