Gabor Tokoly
Sonstige - andere
* Rozsnyó, 3. April 1952 – † Rozsnyó, 12. April 2006 / Archäologe, Lokalhistoriker, Denkmalpfleger, Schriftsteller; Er absolvierte seine Grund- und Sekundarschulbildung in seiner Heimatstadt und schloss diese 1970 ab. 1975 erwarb er ein Diplom in Archäologie an der ELTE-Fakultät für Archäologie in Budapest. Im selben Jahr begann er seine berufliche Laufbahn im Heimatmuseum von Érsekújvár (heute: János-Thann-Museum für Nationalgeschichte), wechselte aber bereits ein Jahr später, 1977, zum Bergbaumuseum von Rozsnyó. Ab 1985 war er Mitarbeiter des Denkmalschutzamtes von Rozsnyó und ab 1992 dessen Direktor. In seinen letzten Lebensjahren (ab 2002) arbeitete er im Betléri-Museum des Slowakischen Nationalmuseums auf Schloss Andrássy. Sein Schwerpunkt lag auf den Denkmälern von Gömör, der Volksarchitektur, den Zeugnissen des Handwerks und den bedeutenden Persönlichkeiten von Rozsnyó. Er fotografierte regelmäßig die Denkmäler von Gömör, und seine Fotografien wurden mehrfach ausgestellt. Er verfasste Drehbücher für Radiosendungen und Dokumentarfilme über die Denkmäler und Persönlichkeiten von Gömör (z. B. die Familie Andrássy aus Betléri) und wirkte als Experte an deren Produktion mit. Seine Hauptwerke: Wer ist wer in Rozsnyón, 1999; Das Buch von Rozsnyó, 2003; Schlösser, Herrenhäuser und Gutshöfe in Gömörben I-II, 2003, 2004 Vita Fumus – Az élet füst (Grundlagen mit Beatrix und Gyula Barczi), 2008.