Fritz-Haus
Gebäude, Struktur
Das Haus wurde nach seinem ursprünglichen Bewohner, dem Bergwerksbesitzer Leopold Fritz von Friedenlieb, benannt. Das Fritz-Haus war eines der bedeutendsten Gebäude der Akademie. Es handelte sich um das A-Gebäude, in dem sich bereits während der Collegezeit das Rektorat befand. Das Gebäude beherbergte außerdem einen Ratssaal, eine Bibliothek, ein Archiv sowie eine Abteilung für Maschinenbau und einen Geräteschuppen. Die Akademie hatte das Haus seit 1829 gemietet und es 1885 erworben. Nach dem Kauf wurde es nach den Plänen des Architekten Frigyes Schulek umgebaut, doch auch dann reichte der Platzbedarf der wachsenden Akademie nicht aus. Im Erdgeschoss befand sich lange Zeit die Gaststätte „Molnár“, in der einst die Ungarische Gesellschaft ihre Versammlungen abhielt. Nach dem Kaiserwechsel diente das Haus eine Zeit lang als Kaserne. Obwohl die jüngste Renovierung sein ursprüngliches Aussehen wiederherstellte, wurden die Inschriften, die auf das College hinweisen, nicht restauriert. (Das Gebäude beherbergt heute ein Bergbauarchiv.)