Friedhofskreuz (Steinkreuz)

Friedhofskreuz (Steinkreuz)

Sakrales kleines Denkmal

Das Sandsteinobjekt steht etwas nahe am östlichen Rand des heutigen katholischen Friedhofs, der Korpus ist nach Süden ausgerichtet. Schaft und Korpus des Kreuzes sind in sehr schlechtem Zustand. Ein Teil der rechten Hand des Korpus ist noch mit einem Draht am Schaft befestigt, der andere Teil ist an der Schulter abgebrochen. Falls die Darstellung von Hand und Fingern original ist, handelt es sich mit Sicherheit um eine Darstellung des segnenden Christus (sie kann nicht mit der abgebrochenen linken Hand verglichen werden). Die Inschrift auf der INRI-Tafel ist unleserlich. Zum Zeitpunkt der Datenerhebung befanden sich künstliche Blumenkränze und künstliche Blumen auf einem geschmiedeten, geschweißten Ständer am Fuß des Kreuzes. József Liszka dokumentierte 2001 einen geschweißten Kerzenleuchter vor dem Sockel, der inzwischen fast vollständig von Blumen (Chrysanthemen usw.) überwuchert ist. Diese werden gegossen. Die Umgebung ist sichtbar gepflegt und geharkt. Laut dem Informanten reparierte der Maurer László Fekete nach der Wiedervereinigung 1938 den Sockel des ehemaligen Grabkreuzes (?), und bezüglich des Korpus sagte er: „Er half mit, weil eine seiner Hände gebrochen war“ (István Kollárovics, geb. 1915). István Nagyfalussy erwähnt die Kirche, genauer gesagt den Friedhof um die Kapelle. „Seit der Zeit Josephs II. wurden die Ordódys in drei verschiedenen Krypten beigesetzt, und am Boden einer der Krypten befindet sich ein barockes Meisterwerk, ein Kruzifix“ (Nagyfalussy 1941, 2). Es ist durchaus möglich, dass es sich dabei um das oben erwähnte Objekt handelt, da man dort noch heute die Grabmarkierungen der Ordódys sehen kann (den Inschriften auf den beiden Grabdenkmälern zufolge wurden sie zuletzt im 19. Jahrhundert beigesetzt). Die meisten Menschen in der Gegend wurden übrigens seit den 1940er Jahren beerdigt, natürlich nicht unter dem Namen Ordódy. Vermutlich wurde in der ersten Hälfte der 1990er Jahre noch die Allerheiligenlitanei am Hochkreuz gesungen, ein Brauch, der sich bis in die Jahrzehnte zuvor zurückverfolgen ließ (Irén Turcsek, Habara Vilmosné, geboren 1932). Ähnlich wie bei den Ógyallaianern wurde das Heldenlied gesungen (Margit Krkan, geboren 1929, Ürge Ferencné).

Inventarnummer:

2454

Sammlung:

Werte-Repository

Gemeinde:

Ógyalla (Bagota)   (Ógyalla, Bagota városrész temetője - Hurbanovo, čásť Bohatá, cintorín)