Friedhofskreuz

Friedhofskreuz

Sakrales kleines Denkmal

Das Friedhofskreuz besteht aus polychromem Sandstein und steht auf einem barocken Sockel. Es ist mit einem Korpus, einer INRI-Plakette und einer Marienfigur am Fuß des Kreuzes verziert. József Liszka stellte im Rahmen seiner Datenerhebung im Jahr 2001 fest, dass die ursprüngliche Inschrift bei der Renovierung übermalt und verputzt wurde. In diesem Zusammenhang ist die Notiz von József Chalupeczky zu zitieren: „HIER RUINS Ns. NzTES VITÉZLŐ KIRÁLYI GYÖRGYUR MEGHELT 3DIK IAN. EVBAN 1820 ALETINEK 70DIK. SZTENDEBIBEN; Diese Inschrift ist mir noch lebhaft in Erinnerung; sie wurde mit schwarzer Ölfarbe gemalt.“ Der Informant vermutet, dass ein Mann aus Ógyalla sie mehrmals übermalt hat, sie aber immer wieder beschädigt wurde (Józsefné Chalupeczky Hulkó Anna, geboren 1923). Zum Zeitpunkt der Datenerhebung 2005 war am Sockel eine Granittafel mit folgender Inschrift angebracht: HERE LYES NS. NZ. - TES VITÉZ KIRÁLYI ÚR GYÖRGY ÚR MEGHALT JAN. 3, 1820 IN SEINEM 70. LEBENSJAHR. Sie wurde von einem einheimischen Steinmetz gefertigt und später vermutlich von einem Bildhauer aus Privigye zusammen mit der nahegelegenen Statue der Schmerzensmutter restauriert. Hinter dem großen Kreuz auf dem Friedhof wollte der gehörlose Kádek László 1985 (?) begraben werden. Damals, hinter dem großen Kreis, befand sich ein ganzer Hügel. Dort wuchsen sogar Bäume. Diese wurden gefällt (Holunder, Akazien), die Erde abgetragen, um das Grab auszuheben, doch dabei stieß man auf eine Krypta. Das hätten sie der Inschrift auf dem Sockel des großen Kreuzes auf dem Friedhof entnehmen können. Die Krypta wurde nicht geöffnet, das ausgehobene Grab wieder zugeschüttet, und der Verstorbene wurde unweit des Kreuzes beigesetzt (Anna Hulkó József Chalupeczky, geb. 1923). Als ich 2005 bei einem Friedhofsbesuch das Grab eines verstorbenen Freundes suchte, riet mir ein Mann, am großen Kreuz zu beten. Heute sitzen Frauen an Allerheiligen auf der Bank in der Nähe des Kreuzes, beten aber, da es nicht weit von der Schmerzensmutter entfernt ist, auch bei der Jungfrau Maria (Mária Bachorecz Lajos Dolník, geb. 1919). Manche vertrauten dem großen Kreuz und brachten ihren Schmerz dorthin. (...) Die Frauen zogen es vor, zur Jungfrau Maria zu gehen (Piroska Scheffer István Feszty, geb. 1915).

Inschrift/Symbol:

HIER RUHT / Ns. NZ. - TES VITÉZ / KÖNIG GYÖRGY / GESTORBEN AM 3. JANUAR 1820 / IM 70. LEBENSJAHR

Inventarnummer:

2440

Sammlung:

Werte-Repository

Gemeinde:

Ógyalla   (Temető utca (temető) - Cintorínska ulica)