Feuerwehrhaken
Feuerwehrorganisation
„Zunächst möchten wir uns bei Vida Aranka für die wunderschöne Renovierung des Feuerwehrhauses und ihre anhaltende Unterstützung bedanken. Unser Dank gilt auch einigen privaten Unternehmern aus dem Dorf, Miklós Kósa und Pál Fehérváry, die uns ebenfalls nach Kräften unterstützen. Die Feuerwehr befindet sich in einer sehr schwierigen Lage. Leider ist unsere Ausrüstung komplett zerstört, da sie im Laufe der Jahre gestohlen wurde. Wir haben zwar 1.500 Euro Unterstützung vom Dorf erhalten, wofür wir sehr dankbar sind, aber das reicht bei Weitem nicht aus. Freiwillige Feuerwehren können in die Kategorien A, B, C oder D eingeteilt werden. Wir gehören derzeit zur Kategorie D und verfügen laut Vorschrift auch über die erforderliche Ausrüstung. Wir benötigen sechs bis sieben Schläuche mittlerer Klasse, die jeweils 70 bis 80 Euro kosten, mindestens zwei Strahlrohre, einen Saugschlauch, einen Saugkorb usw. Eines der Geräte ist derzeit außer Betrieb. Ich hoffe, unser Löschfahrzeug wird nach einer gewissen Zeit wieder einsatzbereit sein.“ Eine kleine Renovierung ist nötig, aber auch die kostet Geld. Wir haben Pläne und möchten nächstes Jahr an Feuerwehrwettbewerben teilnehmen, aber bis dahin gibt es noch viel zu tun. Wir müssen Uniformen für die Wettbewerbe kaufen, die jeweils etwa 250 Euro kosten. Und vom Feuerwehrauto habe ich noch gar nichts erwähnt! Nicht zuletzt möchten wir uns bei einigen unserer Mitglieder bedanken, die uns beim Start sehr geholfen haben. Namentlich: Gergő Csóka, Richárd Klánik, István Klánik, Dávid Zakál, Csaba Zakál, Attila Mikolai, Imre Szép und dem jungen László Csóka. Wie Sie sehen, mangelt es zum Glück nicht an Enthusiasmus. Wir bräuchten aber noch mehr Unterstützung. Bitte helfen Sie uns, wenn Sie können! Damit wir 2020 das 150-jährige Bestehen dieser traditionsreichen Organisation feiern können! Im zweiten Teil der Csicso-Geschichten können Sie mehr über die Freiwillige Feuerwehr Csicso lesen, und im dritten Teil finden Sie Bilder der Feuerwehrleute. Am 18. August wurde das renovierte Feuerwehrhaus feierlich übergeben. Die Anwesenden wurden vom Bürgermeister und József Alföldi, einem hochrangigen Feuerwehrmann aus Komárom, begrüßt. Auch die Feuerwehr Füss beehrte uns mit ihrem Löschfahrzeug. An der Wand des Feuerwehrhauses wurde eine Gedenktafel enthüllt: „Die Einwohner von Csicso danken Vida Aranka, der Inhaberin von Vocatio s.r.o., für ihre Arbeit und die finanzielle Unterstützung, die sie für die Renovierung des Feuerwehrhauses geleistet hat.“ Sándor Vida verlas die Grüße des älteren Dénes Bödők: „Ein Zitat von Sándor Petőfi: ‚Rost ist ein Dorn, er glänzt nicht!‘“ Als ich 16 war und noch zur Schule ging, hatten wir das Fach Werken (Polytechnikum). Wir reparierten Maschinen, lernten Tischlerei, Riemenherstellung und Schmieden – also das Formen von Eisen im heißen Zustand. Nach zwei Wochen mussten wir unsere Arbeiten aus jedem Handwerk abgeben. Diese Spitzhacke ist 58 Jahre alt. Da der Lehrer sie für gut genug hielt, gab ich sie nicht ab, sondern behielt sie. Ich nahm sie mit nach Hause und wir bearbeiteten sie zusammen mit Onkel Lajos Vida. Es waren zwei davon. Die mit dem kurzen Stiel benutzten Seeleute, um Boote an Land zu ziehen. Die hatte ich schon verschenkt. Der lange Stiel ist so lang, dass die Glut beim Löschen eines Feuers nicht sofort den Stiel berührt, erklärte der große Feuerwehrmann Onkel Lajos Vida. Warum heißt es so schön: „Der Rost frisst sie weg, sie glänzt nicht mehr!“? Ich hatte sie 58 lange Jahre als Erinnerungsstück aufbewahrt, und der Rost hatte sie zerfressen. Als die Feuerwache komplett renoviert wurde, beschloss ich, dass sie dorthin gehörte! Es gab eine nicht sehr tiefe, Die lasergravierte Inschrift war vom Rost verwittert. Ich werde sie restaurieren lassen. Sie lautete: „Die Feuerwache von Cicssó wurde von seiner Tochter Aranka zum Gedenken an ihren Vater Lajos Vida renoviert!“ Der Stiel der Spitzhacke wurde von Antal Ábrahám, einem Töpfermeister, geschnitzt. Bitte nehmt sie mit Liebe an: altes Dénes Bödők.
Erzählt von László Ifjú:
Amália Nagy, 18. August 2018.
Erzählt von László Ifjú:
Amália Nagy, 18. August 2018.