St.-Johannes-Kirche in Felkai

St.-Johannes-Kirche in Felkai

Gebäude, Struktur

Die Siedlung Felka wurde 1245 von den Sachsen gegründet. Die große und äußerst wohlhabende Stadt in der Spišské war eine der dreizehn Städte, die Polen zugesprochen wurden. 1945 wurde sie Poprad angegliedert. Ihre Kirche wurde in den 1360er Jahren im frühgotischen Stil erbaut, mit einem geradlinigen Altarraum und einem an der Westseite angebauten Turm. In der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts wurde der Altarraum erweitert und polygonal gestaltet, und das Kirchenschiff erhielt ein mehrteiliges Gewölbe, das auf zwei zehneckigen Säulen ruht und so den Eindruck einer Hallenkirche erweckt. An der Nordseite wurde eine Kapelle angebaut. Das Bogenportal mit Sturz stammt aus der Bauzeit; die inneren Kapitelle zeigen Adam auf der rechten und Eva auf der linken Seite. Die übrigen Kapitelle der Säulen sind mit Weinlaub verziert. Die Schlusssteine des gotischen Heiligtums sind mit dem Lamm Gottes und einer Rosenblüte verziert. Das ebenfalls aus gotischem Stein gehauene Heiligtum besitzt einen Turm und ein bronzenes Taufbecken aus dem Jahr 1439. Der geflügelte Altar der Jungfrau Maria aus dem Jahr 1480 ist heute im Christlichen Museum in Esztergom zu sehen. Im 15. Jahrhundert wurde die Nordkapelle abgerissen und an ihrer Stelle ein zweistöckiges Kaufhaus errichtet. 1956 wurden an dessen Wänden Wandmalereien entdeckt, die Szenen aus der Passion Christi darstellen.

Inventarnummer:

3892

Sammlung:

Werte-Repository

Wertklassifizierung:

Kommunaler Wert im Ausland

Gemeinde:

Poprád (Felka)   (Poprád - Felka városrész, Scherfel utca 16. - Scherfelova 16.)