Familiengrabstätte Tersztyánszky
Friedhöfe, Grabsteine, Gräber
Das Gut im Dorf wurde von Gáspár Tersztyánszky IV. (1673–1739) erworben, dessen Frau Eszter Zsuzsanna Blaskóczy war. Sie waren die ersten, die nach Nagyfalu zogen. Er hatte drei Söhne (Sándor, Mihály und Gáspár), deren Familie durch Mihály I. (1700–1774) erweitert wurde. Dieser war bereits in Nagyfalu geboren und mit Anna Brenitzky verheiratet. Ihr Sohn Mihály II. (1753–1825) war zunächst Schreiber beim Grafen Koháry und wurde später Oberbuchhalter des Komitats Hont. Er kaufte umfangreiche Ländereien in der Gegend und sicherte so den Fortbestand seiner Nachkommen. Er war dreimal verheiratet: Seine erste Frau war Anna Langmayer aus Ipolyhídvég, seine zweite Zsuzsanna Tanács und seine dritte Emerencia Stummer (1831). Er hatte drei Töchter (Júlia, Fáni und Anna) und fünf Söhne (Imre, Bálint, Antal, Sándor und Bertalan). Seine dritte Frau gebar ihren Sohn Sándor (1795–1860), der ab 1824 Obernotar des Komitats Hont, von 1836 bis 1839 erster Vizegouverneur von Hont und später Richter am Landesgericht sowie königlicher Ratgeber war. Seine Frau war Teréz Kmosko von Bernice (1798–1844), deren Grabstein von ihren Kindern Erzsébet, Gyula und István errichtet wurde. Sie ist auf dem örtlichen Friedhof begraben, ebenso wie ihr Sohn Gyula (1832–1858), ein begabter Dichter. Dessen Sohn György (1834–1859) war Hauptmann der Königlichen Husaren, wurde in Magente verwundet und starb in Cremona.