Familiengrab der Pokstallers

Familiengrab der Pokstallers

Friedhöfe, Grabsteine, Gräber

Das Grab des Dirigenten László Pokstaller (* 26. August 1934 in Bratislava, † 27. Juni 2000 in Somorja). Er besuchte die Grundschule in Somorja, absolvierte anschließend eine Ausbildung zum Zahntechniker an einer medizinischen Fachschule und übte diesen Beruf bis zu seinem Tod aus. Von 1962 bis 1968 studierte er Trompete am Konservatorium Bratislava. Von 1968 bis 1993 unterrichtete er Blasinstrumente an der Grundschule für Kunst in Somorja. Ab 1952 leitete er zehn Jahre lang das Blasorchester der Feuerwehr und weitere semiprofessionelle Orchester. Ab 1972 dirigierte er den gemischten Chor Híd. Zwischen 1978 und 1989 war er Mitglied des Zentralen Gesangs- und Musikkomitees und ab 1990 der Gesellschaft Ungarischer Musikliebhaber in der Tschechoslowakei. Er begründete die Tradition der Adventskonzerte in Somorja. 1988 organisierte er das erste Csallóközi-Chorlager in Somorja. Unter seiner Leitung nahm der Chor regelmäßig an den Kodály-Tagen in Galanta teil und wurde dort mehrfach mit dem Goldenen Kranz ausgezeichnet. 1985 erhielt er die Auszeichnung „Verdienter Kulturarbeiter“. Im Jahr 2000 verlieh ihm die Stadt Somorja posthum den Pro-Urbe-Preis.

Inschrift/Symbol:

ISTVÁN POKSTALLER / * 1906 † 1982 / SEINE FRAU / ANNA MATULA / * 1910 † 1995 / UND IHR SOHN / LÁSZLÓ POKSTALLER / KARNAGY / * 1934 † 2000 / OTÍLIA POKSTALLER / GEBORENE RUSSIN / LEHRERIN / * 1937 † 2015

Inventarnummer:

3677

Sammlung:

Werte-Repository

Gemeinde:

Somorja   (városi temető)