Evangelisches Gotteshaus und Pfarrhaus
Gebäude, Struktur
Die slowakischen ungarisch-lutherischen Gläubigen, die die 1948 Deportierten ersetzten, errichteten ab 1949 ein aus Lehmziegeln erbautes Gebetshaus, das 1965 durch eine Überschwemmung zerstört wurde. Mit den Spenden des Fluthilfsfonds und den Kollekten der Gläubigen bauten sie ein neues lutherisches Gebetshaus auf einem einfachen rechteckigen Fundament mit einem kleinen Turm auf der Giebelfassade, die mit einem Zeltdach bedeckt war. Da die aus Ungarn zugezogenen lutherischen Gläubigen größtenteils verstorben sind und der lutherische Pastor Gútán seinen Dienst verrichtet, finden in der Kirche keine Gottesdienste mehr statt. Seit 2008 gehören sie der lutherischen Gemeinde Gútai an. Das Haus des lutherischen Pastors gehört zum Gebetshaus und ist vermietet.