Evangelische Kirche in Felsőszeli

Evangelische Kirche in Felsőszeli

Gebäude, Struktur

Die lutherische Kirche wurde zwischen 1786 und 1790 erbaut und gehört mit ihrer spitzbogigen Hauptfassade ohne Turm dem sogenannten „toleranten“ Typus an. Sie war von der Straße aus nicht zugänglich, besaß in den ersten Jahren nicht einmal eine Orgel, und ihr Glockenturm wurde erst 1830 errichtet. Zwischen 1856 und 1861 wurde sie im neoklassizistischen Stil umgebaut und um einen Turm erweitert. Die Namen der Stifter der Kirche sind auf der Gedenktafel im Teplom eingraviert. Der im Krieg beschädigte Turm wurde 1978 renoviert und 1988 weiter instandgesetzt. Der Innenraum der Kirche ist ein polygonaler Saal mit Arkaden, die auf den Seitenpfeilern ruhen, und einer geraden Decke. Die Fassade besteht aus einer Wandfläche mit Bogenfenstern. In der Hauptwand befindet sich ein neoklassizistischer Turm. Über den Pilastern, die den Eingang umgeben, befindet sich ein dreieckiger Giebel. Die Hauptfassade wird von dem geschwungenen, bogenförmigen Giebel dominiert. Die Türme der Pilaster sind nur im oberen Bereich verziert, wo sich die Schallöffnungen befinden. Der Turm schließt mit einem abgeflachten Kegeldach ab. Das zentrale Motiv des klassizistischen Altars mit Kanzel ist das Altarbild „Jesus auf dem Ölberg“, ein Werk des Malers Mihály Aumayr aus dem Jahr 1859. Das Taufbecken stammt aus dem Jahr 1878. Die Orgel im neoklassizistischen Stil datiert aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Im Turm hingen einst zwei Glocken. Die ersten beiden Glocken wurden im Ersten Weltkrieg für militärische Zwecke beschlagnahmt, eine weitere im Zweiten Weltkrieg.

Inschrift/Symbol:

Gott ist Geist, und die ihn anbeten, müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten. / 1856 / Johannes 4,24

Inventarnummer:

3303

Sammlung:

Werte-Repository

Wertklassifizierung:

Kommunaler Wert im Ausland

Gemeinde:

Felsőszeli   (a falu központjában)