Erzsébet Ásgúthy, Körtvelyessy
Sonstige - andere
* Prešov, 9. Sept. 1895 – † ebenda, 25. Jan. 1984. / Dichter, Prosaautor und Dramatiker ; ; Er stammte aus einer Adelsfamilie in Sáros und entlehnte seinen Künstlernamen dem Dorf Ásgúth, das im Vornamen seiner Familie enthalten war. Er absolvierte ein Lehrerseminar. In den Jahren nach dem Staatsstreich von 1918 beteiligte er sich aktiv am ungarischen Kulturleben von Prešov, das vom Pfarrer Viktor Fábry neu organisiert worden war: Als Primadonna der Laienschauspielerei und als Rezitator wurde er häufig in der PMH gelobt, und als er zu veröffentlichen begann, war sein Name bereits in der ganzen Slowakei bekannt. Seine Werke fanden auch in der Presse von Moskau und Siebenbürgen großen Anklang. Während der Zeit des slowakischen Staates war er der ostslowakische Redakteur der Ungarischen Volkszeitung in Posen und versuchte gemeinsam mit István Dallos, eine Vereinigung von Schriftstellern zu gründen, die Slowakisch-Ungarische Literarische Gilde. Nach 1945 konnte er als politischer Gefangener lange Zeit nicht und auch danach nur sehr sporadisch veröffentlichen. Eine seiner Kurzgeschichten wurde in die Anthologien „Slowakisch-Ungarische Erzähler“ und „Erbe“ aufgenommen, und zehn seiner Gedichte und sechs Kurzgeschichten erschienen in der posthum veröffentlichten Anthologie „Ének az éjben“. – In seiner Lyrik zeigen die Familien- und Volksgedichte (Add tával a lángot, Tarcapart) den Einfluss des traditionellen idealistischen Realismus, während die Liebes- und religiösen Gedichte auch vom Impressionismus und Symbolismus geprägt sind. Die vier Hauptthemen seiner Kurzgeschichten sind: der Niedergang des Landadels, die Welt des Kleinbürgertums, das Leben der Armen und das Schicksal bedeutender Persönlichkeiten der historischen und literarischen Vergangenheit. Seine Dramen zählen zu den besseren Werken der ungarischen Dramatiker im unteren bis mittleren Segment der Tschechoslowakei. Seine beiden gemeinsam mit Miklós Simor von Mo. verfassten Stücke (Talán, Gázmérgezés a Domb utcaban) wurden 1936–1938 von den Theatern in Szeged, Győr und Debrecen aufgeführt. Unter seinen eigenständigen Dramen verdient die Episode besondere Beachtung. Er war auch in der Kinderliteratur tätig und veröffentlichte als Reporter wertvolle Schriften über das eingeschränkte ungarische Leben in der Oberen Tarca-Region während der slowakischen Herrschaft. Werke: Nun tanze ich auf dem Seil..., v., Bp. 1935, Don't ask..., v., Eperjes 1941, I never had a mother, elb., Po. 1942, Die leere Wiege, Erzählungen, Bp. 1943. ; ; Literatur: Zoltán Egyed: Uraufführung in Győr, Ungarn 1936. 9. Juni, Aladár Schöpflin: Theateraufführungen, Ny 1936, 368., Lajos Turczel: Ein kaum bekannter Schriftsteller - Á. E.s Karriere als Schriftsteller. = Retrospektiven..., Dsz. 1995. ;
T. L.