Die Dreifaltigkeitskirche in Nagyaabony
Gebäude, Struktur
1761 ließ der königliche Ratsherr Csiba Imre Nagyabonyi die katholische Kirche der Siedlung, die der Heiligen Dreifaltigkeit geweiht war, auf eigene Kosten errichten. Die Siedlung erhielt den Namen Hodos. 1790 wurde die Kirche geplündert. Daraufhin rissen die Kirchenoberen die massive Steinmauer um die Kirche ab, damit diese nicht „Menschen mit bösen Absichten als Zufluchtsort dienen“ konnte. Kurz darauf fanden keine Beerdigungen mehr in der Nähe der Kirche statt. 1811 verließ Pfarrer János Szlusny die Gemeinde aufgrund von Hunger und Armut. Die Katholiken der Siedlung versprachen daraufhin schriftlich, den neuen Pfarrer mit dem Nötigsten zu versorgen. 1845 wurde das Gebäude restauriert und die Pfarrei erweitert. 1890 ließ Pfarrer Gy. Krizán Hajózy (Franziskaner) den Altar, der noch heute zu sehen ist, auf eigene Kosten errichten.