Dreifaltigkeitskirche in Radosna
Gebäude, Struktur
Die katholische Kirche von Radosna wurde zwischen 1636 und 1644 im Renaissancestil von János Telegdy, Bischof von Nyitra, erbaut. Ihr Turm wurde 1663 von György Szelepcsényi, ebenfalls Bischof von Nyitra und später Erzbischof von Kalocsa, errichtet. Über dem Haupteingang befindet sich ein steinernes Wappen. 1755 wurde die Kirche im Barockstil umgebaut. 1950 wurde der Turm durch einen Blitzschlag beschädigt. Er wurde noch im selben Jahr repariert und um etwa 3 Meter (37,5 Meter) erhöht, wodurch er zu den höchsten Turmkirchen der Region zählt. Es handelt sich um ein einschiffiges, gewölbtes Renaissancegebäude mit Tonnengewölbe. Das dominierende Element ist der barocke Hauptaltar im Innenraum aus dem frühen 18. Jahrhundert. Das klassizistische, kelchförmige Taufbecken aus Marmor stammt aus dem frühen 19. Jahrhundert. Am Eingang befindet sich die 1636 erbaute Heiligkreuzkapelle, die ursprünglich im Renaissancestil errichtet und später im Barockstil umgebaut wurde. Vor der Kirche stehen zwei Denkmäler: die barocke Statue des Heiligen Johannes Nepomuk aus dem Jahr 1770 und die klassizistische Statue der Heiligen Dreifaltigkeit aus dem Jahr 1856. Links von der Kirche liegt die Lourdes-Grotte (geweiht am 22. Mai 1949), die von Jugendlichen mit dem Geld erbaut wurde, das sie durch ihre Theaterarbeit verdienten.