Dreifaltigkeitskirche

Dreifaltigkeitskirche

Gebäude, Struktur

Die zwischen 1717 und 1725 erbaute, einschiffige, ovale Kirche mit konkaver Fassade gilt als herausragendes Beispiel frühchristlicher Architektur des 18. Jahrhunderts. Sie entstand an der Stelle der ehemaligen St.-Michael-Kirche und ist dem Wiener Petersdom nachempfunden. Errichtet wurde sie vom Trinitarierorden. Das ovale Kirchenschiff schließt mit einer Kuppel ab, die zwischen 1736 und 1740 mit Fresken von Antonio Galli Bibiena geschmückt ist. Der gewaltige Altar, ein Werk von Bussi, zeigt die Heiligen Johannes Matthias und Felix von Valois. Das Altarbild stellt die Szene dar, in der die beiden Heiligen den Türken die Zähne befreien. Das Gemälde stammt von dem Schlesier Franz Xaver Palko und entstand vermutlich nach 1745. Zu beiden Seiten des Altars befinden sich Statuen der Heiligen Agnes und Katharina, die wahrscheinlich von Johann Baptist Straub geschaffen wurden. Der Seitenaltar mit Baldachin ist der Jungfrau Maria geweiht und wurde 1736 von der Familie Zichy erbaut. In der Mitte des Altars befindet sich eine Kopie der Regensburger Madonna. Der Altar ist mit Engelsfiguren verziert, die den Baldachin tragen.

Inschrift/Symbol:

BÄUME UNUM SONNE

Inventarnummer:

1326

Sammlung:

Werte-Repository

Wertklassifizierung:

Kommunaler Wert im Ausland

Gemeinde:

Pozsony - Óváros   (Vármegyeháza tér 25. - Župné nám. 25.)