Römisch-katholische Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit

Römisch-katholische Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit

Gebäude, Struktur

Die Kirche von Hosszúfalu wird erstmals in einer Urkunde Bélas IV. aus dem Jahr 1252 erwähnt. Mit dieser Urkunde schenkte der König das zuvor der Benediktinerabtei Zobor gehörende Gut der neu gegründeten Prämontre-Provostschaft Túróc. Eine weitere Erwähnung der Kirche stammt aus dem Jahr 1390. Man kann annehmen, dass die erste Kirche in Hosszúfalu Mitte des 16. Jahrhunderts während der türkischen Herrschaft, möglicherweise durch eine Überschwemmung, zerstört wurde, da sie in den Kirchenvisitationsberichten dieses Jahrhunderts nicht erwähnt wird. Die heutige Kirche wurde 1766 mit Unterstützung der Jesuiten erbaut und der Heiligen Dreifaltigkeit geweiht. Sie wurde durch häufige Überschwemmungen stark beschädigt, wie aus den Berichten über ihre Renovierung in den 1890er Jahren hervorgeht. Während des Ersten Weltkriegs wurden die Glocken aus dem Kirchturm entfernt. Im Jahr 1922 wurden in Nagyszombat drei neue Glocken gegossen. Die große Glocke ist der Heiligen Dreifaltigkeit, die mittlere der Jungfrau Maria und die kleine dem Heiligen Josef geweiht. Das Altarbild zeigt die Heilige Dreifaltigkeit, und die Kirche ist zudem mit vier großen Gemälden geschmückt: dem Heiligen Josef, dem Heiligen Stephanus, der Heiligen Rosalia und der Heiligen Anna. Besonders bemerkenswert ist der renovierte Altar der Schmerzensmutter im hinteren Teil der Kirche. Kirche und Religiosität spielten eine bedeutende Rolle im Leben der Einwohner von Hosszúfalu. Dies belegt auch das Dorfregister, das den stark religiösen Charakter der Siedlung hervorhebt: „Szép Szelőce, Nyalka Sók, Fuvaros Tornóc, Füstös Zsigárd, Koldús Vecse, Istenes Hosszúfalu“.

Inventarnummer:

1863

Sammlung:

Werte-Repository

Wertklassifizierung:

Kommunaler Wert im Ausland

Gemeinde:

Vághosszúfalu, Hosszúfalu   (Vághosszúfalu 221. - Dlhá nad Váhom 221.)