Dorfmuseum
Landhaus, Handwerkshaus
Das Dorfmuseum, das aus dem ehemaligen Notarhaus entstanden ist, wurde am 6. Oktober 2003 eröffnet. Neben ethnografischen und Trachten-Reliquien beherbergte das Gebäude als Teil der heimatgeschichtlichen Sammlung auch ein Schulmuseum. Die Gedenktafel für die Märtyrer von Arad wurde 2004 an der Fassade angebracht; die alte Tafel mit dem Wappen des Komitats Esztergom, die einst die Wand des ehemaligen Gemeindehauses zierte, wurde ebenfalls hier angebracht. Auch ein altes Feuerwehrauto ist in der Ausstellung zu sehen. Auf Vorschlag von Bürgermeister Sándor Asbóth bewilligte die Gemeindeverwaltung 2002 3.651 Euro (109.990,03 Schwedische Kronen) für die Errichtung des Dorfmuseums, das mit einem Dach versehen wurde, um die unschätzbaren Objekte vor Witterungseinflüssen zu schützen. Laut Gästebuch besuchten im vergangenen Jahr fast tausend Interessierte das Dorfmuseum. Dank des unermüdlichen Einsatzes ihrer Leiterin Ilona Szegi sind die materiellen und schriftlichen Dokumente, die sich in unterschiedlichen Stadien des Verfalls befanden, sowie die persönlichen Erinnerungen von Generationen, die in einer der ältesten Siedlungen im Donautal fast in Vergessenheit geraten waren, in den Besitz der Öffentlichkeit übergegangen.