Die Tore der Hoffnung

Die Tore der Hoffnung

Statue, Denkmal, Gedenktafel

Székelykapu am Grenzübergang der geteilten Siedlung Nagyszelmenc (SK) – Kisszelmenc (UA). ; ; Das erste, was Aufmerksamkeit erregte und vielleicht auch die Idee anstieß, war István Zeleis Buch „Kettézárt falu“ (Die Berliner Mauer), das am 15. April 2000 erschien. Die Buchvorstellung fand an der damals noch durch Stacheldraht gesicherten Grenze statt. Die Einheimischen berichteten in zahlreichen Foren über die noch immer bestehende „Berliner Mauer“, um eine Öffnung des Tores zwischen Familien und Bekannten zu erreichen. Aus diesem Bemühen entstand die Idee, die Einheit und Zugehörigkeit des an der slowakisch-ukrainischen Grenze geteilten ungarischen Dorfes durch ein Székelykapu zu symbolisieren. Das von siebenbürgischen Handwerkern gefertigte Meisterwerk wurde so zum Symbol für den Glauben der Einheimischen an ihre Zugehörigkeit und ihre Hoffnung auf eine zukünftige Wiedervereinigung.

Inschrift/Symbol:

Aus einem Szelmenc entstanden die beiden, möge der Schöpfer sie vereinen / Möge Gott sie mit Frieden segnen, sie mit Hoffnung zusammenhalten / Unsere Hoffnung bleibt, was zerrissen war, ist wieder zusammengefügt / Das Tor der zwei Szelmencs, es schließt unsere Dörfer miteinander.

Inventarnummer:

126

Sammlung:

Werte-Repository

Wertklassifizierung:

Kommunaler Wert im Ausland

Gemeinde:

Nagyszelmenc   (Nagyszelmenc, határátkelő)