Ruinen von Schloss Appony
Gebäude, Struktur
An den Hängen des Tribecs-Gebirges erheben sich die Ruinen der Burg Appony, deren Bau im 13. Jahrhundert von Péter Csák begonnen wurde. 1430 eroberten hussitische Truppen die Burg. Im 16. und 17. Jahrhundert wurde sie im Zuge der türkischen Verteidigungslinie mehrmals umgebaut. Aufgrund von Besitzstreitigkeiten unter den Einwohnern von Appony wurde die Burg aufgegeben, und ab 1645 zogen die Besitzer in die Burg unterhalb der Burg. Der Legende nach lebte der Burgherr von Appony in einer glücklichen Ehe, verliebte sich jedoch in ein Mädchen aus dem Dorf. Seine Frau verließ ihn daraufhin. Er brachte das Mädchen auf die Burg. Zur gleichen Zeit traf König Matthias ein, der sich sofort in das junge Mädchen verliebte und deshalb länger in Appony verweilte. Als er ihrer überdrüssig wurde, gab er sie einem seiner Ritter zur Frau. So fiel der Burgherr von Appony „zwischen zwei Stühle“. Weder seine Frau noch seine Geliebte blieben zurück. Wir können den traurigen Burgherrn noch immer antreffen, wie er im Regen zwischen den Ruinen der Burg umherirrt und um seine beiden schönen, verlorenen Ehefrauen trauert.