Römisch-katholische Kirche, die der Heiligen Dreifaltigkeit geweiht ist

Römisch-katholische Kirche, die der Heiligen Dreifaltigkeit geweiht ist

Gebäude, Struktur

Das Dorf blieb weder von Kriegen noch von Naturkatastrophen oder der Cholera verschont. Mitte des 19. Jahrhunderts wütete eine Choleraepidemie unter den Bewohnern. Nach deren Ende im Jahr 1848 errichteten die Dorfbewohner unter der Führung des damaligen Richters Karácsony István und der Beisitzer István Fekete, József Andrássy, Mihály Andrássy, János Andrássy und Péter Andrássy aus Dankbarkeit und mit Hilfe öffentlicher Spenden eine Kapelle. Seit der Einweihung der Kapelle feiert das Dorf jedes Jahr am Dreifaltigkeitssonntag einen Abschiedsgottesdienst. 1926 kaufte der Dorfbewohner Máté Katona eine neue, größere Glocke, die er der Kapelle schenkte. Diese Glocke dient den Bewohnern seither. Die Kapelle erfüllte ihren Zweck bis 1968, musste dann aber aufgrund ihres schlechten Zustands abgerissen werden. Anstelle der alten Kirche wurde mit ehrenamtlicher Arbeit der Dorfbewohner und Unterstützung staatlicher Stellen eine neue, größere Kirche errichtet. Die große Glocke wurde von Szilveszter Slezák, einer Dorfbewohnerin, gestiftet. Die Bauarbeiten wurden von Boldizsár Molnár, Ferenc Lukacsovics und Szilveszter Méri geleitet. Die Dorfbewohner arbeiteten als Sozialarbeiter am Bau mit, der 1970 nach drei Jahren abgeschlossen wurde. Die Kirche wird auch als Kapelle bezeichnet.

Inventarnummer:

1526

Sammlung:

Werte-Repository

Wertklassifizierung:

Kommunaler Wert im Ausland

Gemeinde:

Hegysúr