Die reformierte Kirche von Nemeshodos

Die reformierte Kirche von Nemeshodos

Gebäude, Struktur

1672 wurde der reformierte Prediger von Szerdahely zunächst in seine Zweigstelle in Sikabony und dann nach Nemeshodos verbannt. Kurz darauf wurde Nemeshodos zur Mutterkirche, dank eines kaiserlich-königlichen Schutzbriefes der „Helvetica-Konfession“ von 1689, der es ihnen erlaubte, ihren Glauben hier auszuüben und „durch dessen Befugnis sie einen Prediger in ihrem Ort behalten konnten“. 1729 wurde Hodos zur Mutterkirche mehrerer Ortschaften, doch 1732 wurde ihnen die Religionsausübung bis 1783 verboten. Erst dann, 1786, wurde ihre Backsteinkirche fertiggestellt, deren Turm 1799 errichtet (und 1822 renoviert) worden war. Ihr Dach wurde 1843 „schön mit Zinn gedeckt“. Der Altar aus rotem Marmor stammt aus dem Jahr 1845. „Das Innere der Kirche ist schlicht, (...) längs angelegt. An zwei Seiten befinden sich Emporen. Die Orgel stand auf der westlichen Empore. Von dort führt die Treppe zum Turm und zum Glockenturm. Die Decke ist flach und mit Stuck verziert, ihr Abschluss ist gerade. Gegenüber dem heutigen Eingang, an der Nordseite, befinden sich die geschnitzte, dunkelbraun gestrichene Kanzel und der Mosesstuhl. Vor der Kanzel stehen der Altar und das Taufbecken, beide aus rotem Marmor. Die Bänke sind aus Kiefernholz, hell lackiert. Rechts vom Eingang befindet sich eine Gedenktafel für die Opfer des Ersten Weltkriegs.“

Inventarnummer:

192

Sammlung:

Werte-Repository

Wertklassifizierung:

Kommunaler Wert im Ausland

Gemeinde:

Nemeshodos, Hodos   (Nemeshodos 242)