Die Kapelle von Tejfalus

Die Kapelle von Tejfalus

Gebäude, Struktur

Am 15. August 1913, dem Fest Mariä Himmelfahrt, weihte Pfarrer Lajos Simon von Somorja die neu erbaute Dorfkapelle. Bis zur Jahrhundertwende besaß Tejfalu kein eigenes Kirchengebäude, sondern nur eine Glocke auf einem Glockenturm. Sie rief die Gläubigen zum Gebet, verabschiedete die Verstorbenen auf ihrer letzten Reise, warnte vor Gefahren und kündigte Feiertage an. 1910 hatte die Dorfbevölkerung erstmals die Möglichkeit, selbst eine Kapelle zu bauen. Angesichts der damaligen Verhältnisse war dies eine beträchtliche Summe, da die Bevölkerung kaum Geld besaß und praktisch jeder von den selbst erzeugten Gütern lebte. Daher war es nicht einfach, die enorme Summe für den Bau der Kapelle aufzubringen. Um mit dem Bau beginnen zu können, waren finanzielle Mittel der Gemeinde, die Mitarbeit der Bevölkerung und großzügige Spender notwendig. Glücklicherweise waren alle drei Bedingungen in Tejfalu erfüllt. Dank dessen konnte der benötigte Betrag in relativ kurzer Zeit aufgebracht werden, sodass die Gemeindeverwaltung im Frühjahr 1913 den Architekten Imre Németh aus Somorja mit der Planung und dem Bau der Kapelle beauftragte. Der Bau der Kapelle, die zum Stolz des Dorfes wurde, dauerte nur wenige Monate. Das Pfarrbüro von Somorja hält jährlich vier Messen in der Kapelle ab: im Mai, Juni (21.), August und Oktober.

Inschrift/Symbol:

1913

Inventarnummer:

1050

Sammlung:

Werte-Repository

Wertklassifizierung:

Kommunaler Wert im Ausland

Gemeinde:

Somorja (Tejfalu)