Die historische Dorfstruktur von Pográny

Die historische Dorfstruktur von Pográny

Sonstige - andere

Nicht nur in Zoboralján, sondern auch anderswo findet man selten ein Dorf, dessen innerer Bereich seit dem Mittelalter im Besitz verschiedener Grundbesitzer war. Pográny ist ein solches Beispiel. Ein Grund dafür mag gewesen sein, dass Pográny wohlhabender war als die anderen Dörfer und jeder versuchte, es sich anzueignen. Die einzelnen Teile des Dorfes entsprachen in der Regel einer Straße, deren Namen bis heute den Namen des jeweiligen Besitzers bewahren. Apátyi unterhalb des Kirchhofs gehörte der alten Benediktinerabtei (vermutlich in Verbindung mit Garamszentbenedek, es gab hier aber auch ein Zweigkloster), Érseki parallel zum Kadany-Bach gehörte der Erzdiözese Esztergom, Püspök-szer unterhalb des Ufers gehörte dem Bischof von Nyitra, und in der Nähe befand sich ein Sackgassenplatz, Potom-szög, der dem Domkapitel gehörte. Die Güter von Forgách haben keine überlieferten Namen mehr, doch an der Grenze, unterhalb des Weinbergs Poronna, lässt sich das mit Elefánthya verbundene „Lefántyi pallag“ ausmachen. Diese dörfliche Struktur im Inneren der Gemeinde stellt sowohl einen materiellen Wert (eine reale räumliche Struktur) als auch ein intellektuelles Erbe dar (den erhaltenen Abdruck eines historischen Phänomens und eines intellektuellen und sprachlichen Erbes).

Inventarnummer:

13705

Sammlung:

Werte-Repository

Gemeinde:

Pográny