Die Statue der Heiligen Dreifaltigkeit in Érsekújvár
Statue, Denkmal, Gedenktafel
Im Jahr 1740 wurde die Stadt von einer Pestepidemie heimgesucht. In der Hoffnung, die Gefahr würde bald vorübergehen, wurde eine Statue der Heiligen Dreifaltigkeit errichtet. Dieses Kultur- und Geschichtsdenkmal ist eng mit der Stadtgeschichte verbunden und wurde 1749 fertiggestellt. Die barocke Skulpturengruppe, verziert mit Rokokoelementen, vermittelt einen Eindruck vom damaligen Niveau der Bildhauerkunst im öffentlichen Raum. Sie stammt höchstwahrscheinlich von unbekannten italienischen Meistern. Die Skulpturengruppe wurde mehrmals restauriert und versetzt (1827, 1876, 1929 und zuletzt 1993, als sie restauriert und wieder auf dem Hauptplatz aufgestellt wurde). Die Statue wurde zuletzt im Oktober 1993 geweiht. Ihre Säule ist konisch geformt und mit einem Pflanzenornament verziert; die Skulpturengruppe der Heiligen Dreifaltigkeit thront darauf. In der Mitte der Säule, an der Fassade, befindet sich die Unbefleckte Jungfrau Maria auf einer Weltkugel, um die sich eine Schlange windet. Auf der Achse des Sockels befinden sich die stehenden Skulpturen des Heiligen Sebastian, des Heiligen Rochus und des Heiligen Josef. In der Mitte des Sockels, hinter einem Eisengitter, ist die Figur der Heiligen Rosalia liegend zu sehen. Die Statuengruppe ist zudem mit Pflanzenornamenten verziert. Auf dem Sockel befinden sich drei reich verzierte, elliptische Tafeln mit folgenden Inschriften: „Restui veteri que empus sprevi honori 1876“ (Ehre sei denen, die auf die Ewigkeit hoffen, 1876); „Quae devotam tibi constans perduret in aevum 1875“ (Der treu und fest im Himmel hält, 1875); „Hanc triadi posvere plebis piavolta colummnam 1740“ (Erhaben durch das Leben eines gottesfürchtigen Menschen, 1740).