Apostel der Wissenschaft Teil I-II
Buch
Auf meinen Streifzügen durch die Geschichte von Wissenschaft und Kultur stieß ich immer wieder auf die Frage, welche Rolle die Heimat, das intellektuelle Umfeld, das den Wissenschaftler zu den Wissenschaften inspirierte und ihm den Anstoß zu seinem Schaffen gab, im Leben eines Wissenschaftlers spielen konnte. Betrachtet man die intellektuelle Landkarte des historischen Ungarns genauer, so findet man in der ehemaligen Unter- und Oberungarn, also auf dem Gebiet der heutigen Slowakei, zahlreiche Siedlungen, die Geburts- oder Wirkungsorte vieler ungarischer Wissenschaftler, Techniker, Lehrer, die sich auch mit den Naturwissenschaften befassten, Priester, Ärzte und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens waren. Nicht wenige von ihnen erlangten Bekanntheit, während andere still und fast unbemerkt in ihrem gewählten oder ihnen zugewiesenen Fachgebiet wirkten. In dieser Region lebten über 1100 Jahre lang Angehörige vieler Völker zusammen, im Guten wie im Schlechten. Daher ist es nicht verwunderlich, dass sie bewusst danach strebten, ihren eigenen Beitrag zum Fortschritt der universellen Kultur und Zivilisation zu gestalten. Selbst in den schwierigsten historischen Zeiten wirkten hier Bildungseinrichtungen, intellektuelle und wissenschaftliche Werkstätten, die als Wegbereiter menschlichen Denkens fungierten – und das tun sie natürlich auch heute noch, denn ungeachtet der verschiedenen Epochen und Reiche wirken weiterhin kluge Köpfe zum Wohle der Menschheit. Im Folgenden lade ich die Leser zu einer besonderen Reise in die Geschichte von Wissenschaft und Kultur ein und biete eine Art Reiseführer an, der die Arbeit von Wissenschaftlern, die einst auf dem Gebiet der heutigen Slowakei lebten und wirkten, kurz vorstellt und sie auf einer virtuellen Karte in Raum und Zeit verortet. Auf dieser Karte können die Leser ihren Spuren alphabetisch nach ihrem Wohnort folgen.
Bei der Recherche war ich selbst überrascht, wie viele von ihnen aus abgelegenen Dörfern, aus Orten, die im Laufe der Zeit vollständig slowakisiert wurden, oder aus Gebieten außerhalb des ungarischsprachigen Raums stammten. Die Karriere eines Wissenschaftlers oder Fachschriftstellers zu verfolgen, ist an sich schon eine spannende Aufgabe. Doch diesmal habe ich es mir zur Aufgabe gemacht – ohne Anspruch auf Vollständigkeit –, zumindest kurz über all jene zu berichten, die im ehemaligen Hochland, der heutigen Slowakei, seit der Gründung des ungarischen Staates bis heute dem Zauber der Wissenschaft erlegen sind. Auf den Seiten dieses Bandes werden ungarische oder
ungarischstämmige, oder vielleicht auch in Ungarn geborene, Naturwissenschaftler, Ärzte, Ingenieure, Historiker, Archivare,
Archäologen, Priester, Ökonomen, Literaturwissenschaftler, also Praktiker und Vertreter der Natur- und Geisteswissenschaften,
vorgestellt. Dies unterstreicht die Tatsache, dass der Bereich von Kultur und Wissenschaft
groß genug ist, um Platz für alle zu bieten.
Abschließend möchte ich meinem Freund und Co-Autor, dem exzellenten Medizinhistoriker Dr. László Kiss, danken, der mir während des Schreibens des Buches mit wertvollen Ratschlägen und Anmerkungen geholfen hat.
Tihamér Lacza
Bei der Recherche war ich selbst überrascht, wie viele von ihnen aus abgelegenen Dörfern, aus Orten, die im Laufe der Zeit vollständig slowakisiert wurden, oder aus Gebieten außerhalb des ungarischsprachigen Raums stammten. Die Karriere eines Wissenschaftlers oder Fachschriftstellers zu verfolgen, ist an sich schon eine spannende Aufgabe. Doch diesmal habe ich es mir zur Aufgabe gemacht – ohne Anspruch auf Vollständigkeit –, zumindest kurz über all jene zu berichten, die im ehemaligen Hochland, der heutigen Slowakei, seit der Gründung des ungarischen Staates bis heute dem Zauber der Wissenschaft erlegen sind. Auf den Seiten dieses Bandes werden ungarische oder
ungarischstämmige, oder vielleicht auch in Ungarn geborene, Naturwissenschaftler, Ärzte, Ingenieure, Historiker, Archivare,
Archäologen, Priester, Ökonomen, Literaturwissenschaftler, also Praktiker und Vertreter der Natur- und Geisteswissenschaften,
vorgestellt. Dies unterstreicht die Tatsache, dass der Bereich von Kultur und Wissenschaft
groß genug ist, um Platz für alle zu bieten.
Abschließend möchte ich meinem Freund und Co-Autor, dem exzellenten Medizinhistoriker Dr. László Kiss, danken, der mir während des Schreibens des Buches mit wertvollen Ratschlägen und Anmerkungen geholfen hat.
Tihamér Lacza