Der untere Teil der Main Street ist das Alvég.
Sonstige - andere
Vága, 1970er Jahre; Nach den Erinnerungen der ältesten Bewohner verlief das Flussbett der Vág einst bei Kertalja, und die Umgebung war sumpfig. Das Dorf ist eine dicht bebaute Siedlung mit Straßen. Die Hauptstraße bildet die Achse der Siedlungsstruktur. Sie verbreitert sich in der Mitte, und hier steht die römisch-katholische Kirche. An dieser Straße standen vorwiegend die Häuser der wohlhabenderen Bauern. Der obere Teil hieß Fővég, und von dort schloss sich die Csincsa an, wo die ärmere Bevölkerungsschicht lebte, die sich hier aus dem Ausland angesiedelt hatte. Der untere Teil der Hauptstraße hieß Alvég. Die Mesterstraße führte zur Kirche. Zusammen mit der Hauptstraße wurde eine neue Straße angelegt: Kertalja. An deren Ende befindet sich die Pajták vége. Die Kertalja setzt sich als Temetőstraße fort, dann folgt der Friedhofsgarten, der sogenannte Nyúlkert. Auf der einen Seite des Friedhofs verläuft die Zigeunerstraße, auf der anderen Seite steht das Mühlenhaus, das heute das Gebäude der römisch-katholischen Pfarrei beherbergt. (Aus dem Buch von Dr. László Pukkai: Geschichte des Vága-Dorfes)