Der Matthiasbaum in Nagymegyer

Der Matthiasbaum in Nagymegyer

Sonstige - andere

Am Ende der Vadász-Straße in Nagymegyer steht eine alte Eiche. Einer Legende zufolge band König Matthias sein Pferd an diesen Baum und schlug sein Zelt auf, als er Nagymegyer besuchte, um der Beschwerde der Nagymegyer nachzugehen. Die Nagymegyer, Nachfahren des ehemaligen Stammes der Megyer, genossen bis 1421 Sonderrechte. Sie zahlten keine Steuern außer an den König. 1421 tauschte König Sigismund seine Güter mit den Kanizsayas, woraufhin die Feudalherren die Bewohner der Siedlung besteuerten. Diese konnten dies nicht hinnehmen und wandten sich an den Herrscher, der als gerechter König galt. Dieser kam verkleidet nach Nagymegyer, um der Beschwerde nachzugehen, überzeugte sich von deren Berechtigung und versprach Abhilfe. Aufgrund dieser Legende wurde die Eiche später in das ehemalige und heutige Stadtwappen aufgenommen.

Inventarnummer:

44

Sammlung:

Werte-Repository

Gemeinde:

Nagymegyer   (Nagymegyer, Vadász u.)