Der letzte Fährmann in Illésháza
Sonstige - andere
Der Fährmann war ein Fährmann, der kleine Schiffe, sogenannte Fähren, bediente, die regelmäßig an bestimmten Stellen der Donau zwischen den beiden Ufern verkehrten. Antal Kovács (1902–1983), ursprünglich aus Deáki, heiratete Szenc. Die Familie hatte sechs Kinder – zwei Söhne und vier Töchter. Bevor er Fährmann wurde, transportierte er Fleischwaren in einem Pferdewagen durch die Gegend. Auf Wunsch seiner Frau bauten sie ihr Haus an der Kleinen Donau, wo seine Tochter Valéria noch heute mit ihrer Familie lebt. Er wurde früh Witwer, und seine beiden Töchter waren noch sehr jung. An beiden Ufern der Kleinen Donau hing eine Glocke, die geläutet werden musste, wenn jemand ans andere Ufer übersetzen wollte. Onkel Anti wanderte gern umher, manchmal ging er sogar in eine Kneipe, dann zogen die beiden jüngeren Mädchen die Fähre hinüber. Zusätzlich zu ihrem Lohn bekamen sie von den Fahrgästen sogar Süßigkeiten. Die Schulgruppe auf dem Bild überquerte 1954 mit der Fähre die Kleine Donau.