Die Lebensgeschichte der Volkssängerin und Folkloreorganisatorin Ilona Szomolányi

Die Lebensgeschichte der Volkssängerin und Folkloreorganisatorin Ilona Szomolányi

Sonstige - andere

Ilona Szomolányi (geb. Nagy) wurde am 16. August 1931 in Pográny geboren, wo sie ihr ganzes Leben verbrachte. Die begeisterte Volkssängerin mit der ausgezeichneten Stimme gründete 1972 die örtliche Folkloregruppe und leitete sie über drei Jahrzehnte lang (zu ihren ersten Assistenten zählten der Lehrer Aladárné Kiss und später der Schulleiter Géza Dunajszky). Neben Volksliedern und Balladen sang „Tante Ilonka“ auch Kirchenlieder in der Kirche, bei Beerdigungen und anderen kirchlichen Anlässen. Sie pflegte zu sagen: „Die Wurzeln nähren“, da sie von ihrer Urgroßmutter Rozália Fodor und von ihrer Mutter Erzsébet Nagy (Balladen) lernen konnte. Sie sang sowohl in der Folkloregruppe als auch solo. Ihre Erfahrungen und ihr Wissen über die Volksmusik (festliche und saisonale Bräuche, Volkslieder usw.) hielt sie in einem Notizbuch fest. Er bewahrte und präsentierte durch seine Gruppe die Bräuche des Lutázás, des Karnevals, der Ernte und Weinlese, von Hochzeiten, des Spinnens, des Federrupfens und der Hanfverarbeitung. Die von ihm geleitete Gruppe trat an vielen Orten in der Slowakei und Ungarn auf und erreichte auch die Stephansfeierlichkeiten in Wien. Er gewann zahlreiche Auszeichnungen und war ein herausragender Volkskünstler von Csemadok (1987). Er gewann eine Silbermedaille beim Bezirksfinale des 9. Wettbewerbs für Volksmusik und Volkslieder „Tavaszi szél vizet áraszt“ (1989) und konnte sich auch beim Bezirksfinale des 10. Wettbewerbs (1990) über eine Silbermedaille freuen. Für seinen erfolgreichen Auftritt beim II. Volksmusikwettbewerb „Vágkirályfa“ (1997) erhielt er eine hervorragende Qualifikation und gewann dort ein Jahr später eine Silbermedaille (1998). In Anerkennung seiner herausragenden Arbeit in Csemadok wurde ihm eine Gedenkmedaille von Csemadok verliehen (Pered, 2009). Ihre Kunst wurde auf verschiedenen Tonträgern bewahrt, z. B. auf dem Hochzeitsalbum „Zoboralji“, der Kassette und CD „Vor der Kirche von Pográn“ usw. Sie wurde von vielen renommierten Sammlern besucht, und ihre Volkslieder sind in mehreren institutionellen Datenbanken und gedruckten Büchern erhalten (z. B. in den Volkslied- und Balladensammlungen von Tibor Ág u. a., den Sammlungen von Trauer- und Totenwachenliedern von István Virt und Judit Czövek). Sie starb am 1. August 2010. Ihr Ehemann, András Szomolányi, spielte Blasinstrumente und war seit seinem elften Lebensjahr (1945) Mitglied des örtlichen Blasorchesters. Ihre Tochter, Éva Csulák, erbte ihr Gesangstalent.

Inventarnummer:

13717

Sammlung:

Werte-Repository

Gemeinde:

Pográny