Das Nemesradnót-Gulasch, Grab von Antal Koós (Balogvölgy)
Friedhöfe, Grabsteine, Grabstätten
Antal Koós (1907–1975) war vor dem Zweiten Weltkrieg der Dorfgulasch. Er war römisch-katholisch und zog mit seiner Frau Anna Kosztúr von Baraca nach Nemesradnót, wo er vom öffentlichen Gut als Gulasch angestellt wurde. Das Gut stellte separate Häuser für den Hirten, den Gulaschmeister und den Schmied zur Verfügung. Später kaufte Antal Koós ein eigenes Haus im Dorf. Die ihm anvertraute Gulaschherde bestand aus Jungrindern (Färsen und kastrierten Bullen). Von Mai bis September hielt er sich mit den Tieren auf der Weide auf. Er lebte in einer selbstgebauten Holzhütte. Seine Frau oder Tochter brachten ihm unabhängig vom Wetter (Regen, Schlamm) das Mittagessen. Sein Grab wurde nach 2010 restauriert.