Das Denkmal für den Ersten und Zweiten Weltkrieg in Ipolybél
Statue, Denkmal, Gedenktafel
In den Jahren nach der Wiedervereinigung scheiterte die geplante Errichtung eines Heldendenkmals in Bélen an den unterschiedlichen Meinungen über den Standort. Das Denkmal wurde erst 1994 errichtet und 2018 mit Mitteln des Bethlen-Gábor-Fonds renoviert. Ipolybél, das 1910 509 Einwohner zählte, verzeichnete im Ersten Weltkrieg 21 gefallene Soldaten. Die Kampfhandlungen des Ersten Weltkriegs verschonten diese Region, während der Zweite Weltkrieg nicht nur das Leben der an der Front kämpfenden Soldaten gefährdete und forderte. Ab Sommer 1944 wurden Luftangriffe und nächtliche Bombenangriffe entlang der Ipoly-Halbinsel regelmäßig, wobei einer davon auch in Bélen zivile Opfer forderte: Eine Granate traf einen Unterstand und tötete sieben Menschen. 13 Soldaten aus Ipolybél fielen auf den Schlachtfeldern.