Zsigárd-Denkmal für die Vertriebenen

Zsigárd-Denkmal für die Vertriebenen

Statue, Denkmal, Gedenktafel

Die Gemeinde Zsigárd, die reformierte und die katholische Pfarrei Zsigárd sowie die Zsigárd-Stiftung des Csemadok organisierten am 28. Oktober 2017 die feierliche Einweihung des Denkmals für die deportierten Einwohner von Zsigárd auf dem Platz vor der reformierten Pfarrei. Die Predigt hielt Dekan Dr. Zoltán Szénási. Grußworte sprachen Alajos Baranyay, Bürgermeister von Zsigárd, Zsolt Baranyay, Abgeordneter des Komitats Nyitra, József Menyhárt, Vorsitzender der Ungarischen Kommunistischen Partei, und István Kőkuti, Bürgermeister von Ecseny. Nach den Ansprachen segnete Pfarrer István Iván das Denkmal, und Pfarrer Róbert Varga weihte es. Die Sänger und Künstler Margaréta Ziaček und Imre Vadkerti wirkten an der Zeremonie mit. Zahlreiche Vertriebene und ihre Nachkommen nahmen an der Einweihung und Kranzniederlegung des Denkmals teil. Im Anschluss an die Einweihung konnten die Anwesenden in der reformierten Kirche eine Aufführung von Csaba Jónás, András Madarász, Attila Zsapka und Imre Vadkerti erleben.

Inschrift/Symbol:

Die Bewohner des Heimatdorfes / 70 Jahre später erinnern sich / an ihre Landsleute, die in die Tschechische Republik / und nach Ungarn deportiert wurden. / 1947 – 2017 / „Mit Schmerz zähle ich meine Lieben überall / Nah und fern, ich frage mit Klage, was aus ihnen wird / Und was aus der kleinen ungarischen Insel wird –“ Sándor Reményik: So erinnere ich mich / Zsigárd 2017.10.28.

Inventarnummer:

3484

Sammlung:

Werte-Repository

Wertklassifizierung:

Kommunaler Wert im Ausland

Gemeinde:

Zsigárd   (a református parókia előtti téren)