Denkmal zur Erinnerung an die Ungarische Revolution und den Unabhängigkeitskrieg von 1956

Denkmal zur Erinnerung an die Ungarische Revolution und den Unabhängigkeitskrieg von 1956

Sonstige - andere

Auch nach den Weltkriegen gab es politische Umbrüche oder zumindest Versuche des Wandels, die leider nicht immer den erhofften Fortschritt brachten. Diese Ereignisse forderten auch Menschenopfer. Der markanteste Ausbruchsversuch gegen das kommunistische Regime fand 1968 in der Tschechoslowakei statt, doch bereits 1956 gab es in Ungarn einen ähnlichen Vorfall. Zoboraljas Leben war nicht nur vom Prager Frühling in der Tschechoslowakei, sondern auch vom ungarischen Freiheitskampf und der Revolution geprägt; mehrere seiner Anhänger wurden von der Gendarmerie festgenommen, beispielsweise weil sie öffentlich die ungarische Nationalhymne sangen oder anderweitig ihre Sympathie für die ungarischen Bestrebungen zum Ausdruck brachten (Kolon, Alsóbodok usw.). Das massive schwarze Eiserne Kreuz in Alsóbodok mit Betonsockel und Gleisstücken erinnert an die Ereignisse in Ungarn und ihre Auswirkungen hier. Es wurde vom Einheimischen Paulisz Boldizsár am Hang des Kirchhügels errichtet und 1956 zum sechzigsten Jahrestag der Ungarischen Revolution und des Unabhängigkeitskrieges enthüllt. Mehrere Gedenkveranstaltungen fanden in seiner Nähe statt, und oft brennt dort eine Kerze.

Inventarnummer:

13749

Sammlung:

Werte-Repository

Gemeinde:

Alsóbodok