Das Werk und das Grab von Dr. Dénes Gürtler, Dekan
Kulturelles Erbe
Dr. Dénes Antal Gürtler wurde am 22. Mai 1881 in Zselíz geboren. Er absolvierte seine Schulbildung in Körmöcbánya, Rozsnyó, und sein Theologiestudium am Priesterseminar in Esztergom. Anschließend schloss er sein Universitätsstudium in Budapest ab. Am 25. Juni 1904 wurde er zum Priester geweiht. Parallel dazu promovierte er im Kanonischen Recht. Er war zunächst Kaplan in Dorogon, dann Katechet in Budapest, 1907 Kaplan in Garamszentbenedek und 1910 Verwaltungsbeamter im Komitat Hont. Nach Trianon blieb er in der Tschechoslowakei. 1924 wurde er zum Dekan des Bezirks Drégelypalánk gewählt. Ab 1936 war er Abgeordneter der tschechoslowakischen Nationalversammlung. 1938 übernahm er die Pfarrei Barti. Zwischen 1938 und 1944 war er Mitglied des ungarischen Parlaments und wurde 1942 zum Dekan ernannt. Er wurde mit dem Ritterkreuz und dem Kreuz zum Schutz des Vaterlandes ausgezeichnet. Aufgrund seines vollen Terminkalenders und einer Krankheit konnte er seine seelsorgerischen Aufgaben nicht mehr vollumfänglich wahrnehmen, weshalb ihn ab dem 16. Oktober 1944 Kaplan Alajos Tóth dabei unterstützte. Dieser bedeutende Mann, der sich so sehr für das Leben der ungarischen Gläubigen eingesetzt hatte, Dr. Dénes Gürtler, vergiftete sich am 31. Dezember 1944 im Alter von 63 Jahren aus Angst vor den Russen, da er Mitglied des ungarischen Parlaments war. Er wurde auf dem Friedhof in Bärti beigesetzt.