Grabmal von István Dúdor

Grabmal von István Dúdor

Friedhöfe, Grabsteine, Gräber

Er wurde am 11. November 1949 in Dereske (heute Slowakei) geboren. Von 1961 bis 1967 studierte er privat bei Béla Bacskai und Gyula Szabó, besuchte von 1967 bis 1968 die Hochschule für Angewandte Kunst in Bratislava und schloss 1979 sein Studium an der Universität der Bildenden Künste in Prag bei Prof. František Jiroudek ab. Seinen künstlerischen Ausdruck fand er vor allem in der Landschaftsmalerei und gilt als Maler der Gömorer Landschaft. Zeit seines Lebens blieb er seiner Heimat eng verbunden, lebte aber ein intensives Leben und reiste viel zwischen Prag, Bratislava und Budapest. Zu Lebzeiten fand sein Werk keine Anerkennung; er war ein Außenseiterkünstler, für den allein sein Glaube an die Kunst und seine tiefen Überzeugungen zählten. Oft wird er als „der Ikarus von Gömör, der zu Boden stürzte“ bezeichnet. Heute erkennen immer mehr Menschen seine Bedeutung und seine tiefe Menschlichkeit. Er starb sehr jung, am 23. Juni 1987 in Tornalján. Bereits während seines Studiums erschienen seine Zeichnungen und Illustrationen in ungarischen Zeitungen in der Slowakei. Ab 1977 nahm er an Gruppenausstellungen in der Slowakei teil. Seine erste Einzelausstellung organisierte er 1978 in Dunaszerdahely. Im darauffolgenden Jahrzehnt hatte er Einzelausstellungen in zahlreichen slowakischen Städten, darunter Komárom, Bratislava und Prag. Seine Werke befinden sich in der Galerie für zeitgenössische ungarische Kunst in Dunaszerdahely sowie in den Sammlungen der Museen in Komárom, Rimaszombat und Losonc.

Inschrift/Symbol:

István Dúdor / 1949 - 1987 / (you have to live)

Inventarnummer:

833

Sammlung:

Werte-Repository

Gemeinde:

Deresk