Das Grab von Ákos Marczell

Das Grab von Ákos Marczell

Friedhöfe, Grabsteine, Grabstätten

Marczell Ákos Joachim (1. Dezember 1859 in Kőhidgyarmat – 21. Januar 1892), Pfarrer. Geboren am 17. März 1813 in Kisudvarnok. Er absolvierte sein Studium der freien Künste und der Theologie in Nagyszombat. Am 26. Oktober 1837 wurde er zum Priester geweiht. Aufgrund seiner politischen Vergangenheit musste er sein Amt in der Pfarrei Vicsápapát niederlegen. Er proklamierte die Entthronung des Hauses Habsburg und hielt anlässlich der Einnahme Budas ein Te Deum. Am 16. Juli 1849 wurde er zum Feldgeistlichen in einem Lager unter dem Kommando von Mór Perczel ernannt. Nach dem Unabhängigkeitskrieg wurde er seines Amtes enthoben und zu drei Jahren Haft in Ketten verurteilt. Er wurde in Olmütz inhaftiert. Nach seiner Freilassung 1854 wurde er in Esztergom interniert, wo er sich eifrig dem Leben des Großkapitels anschloss und Hofkaplan des Fürstprimas Szitovský war. Nach seiner Wiederaufnahme der Arbeit wirkte er bis zu seinem Tod 1892 in der Pfarrei Kőhidgyarmat. Er war an der Herausgabe der Ungarischen Universalenzyklopädie beteiligt und übersetzte F. Huberts Handbuch „Ein Leitfaden für Geistliche“, das 1854 in Komárom erschien. Er genoss große Verehrung bei den Gläubigen und wirkte viele Jahre hingebungsvoll in Kőhidgyarmat. Sein Grabmal aus grauem Marmorobelisk befindet sich auf dem Friedhof Kistáta, der von einem schmiedeeisernen Zaun umgeben ist.

Inschrift/Symbol:

Hier ruht / Gesegnet in Gott / ÁKOS MARCZELL / geboren am 17. März 1813 / zum Priester geweiht am 20. Oktober 1838 / ernannt zum Pfarrer von Kőhidgyarmat / am 1. Dezember 1859 / gestorben am 21. Januar 1892 / Segen sei seiner Erde!

Inventarnummer:

3021

Sammlung:

Werte-Repository

Gemeinde:

Kőhídgyarmat   (Kistatai temető - Cintorín Malá Tata)