Das Grab des reformierten Pfarrers Árpád Kovách
Friedhöfe, Grabsteine, Grabstätten
Pfarrer Árpád Kovách wurde am 19. November 1886 in Berhida in eine Notarfamilie geboren. Er absolvierte seine Schulausbildung und sein Theologiestudium in Pápa. Von 1909 bis 1910 war er Kaplan in Galambok und ab 1912 Gefängnispfarrer in Ilaván. 1918 musste er seine Stelle aufgeben. Er zog nach Vágfarkasd zum Großvater seiner Frau, wo er gemeinsam mit Pfarrer Antal Somogyi wirkte. Von 1924 bis 1942 war er regelmäßig als Pfarrer in Vágfarkasd tätig. Er war Präsident des örtlichen Jugendvereins Keresztyén und des Ungarischen Kulturvereins Széchenyi sowie Vizepräsident der Geschäftsleitung des Bajtársi Szolgálat. Am 3. September 1912 heiratete er Margit Sebestyén (geboren am 19. Juli 1889 in Kocs), die Tochter des reformierten Pastors Dávid Sebestyén Kocs. Er gab seine Seele am 12. Januar 1943 zu seinem Schöpfer zurück. In ihrem Brief vom 29. Juni 1943 erinnert sich Margit Sebestyén: „Ich war ein sehr glückliches Mädchen und von 1912 bis 1943 eine sehr, sehr glückliche Frau an der Seite meines geliebten Mannes. Wir hatten zwei Töchter, die ältere ist Dr. Viktorné Petri, Tierärztin, und sie hat zwei kleine Kinder. Unsere jüngste Tochter starb im Alter von zehn Monaten, was uns sehr betrübte. Während seiner Zeit als Pfarrer in Vágfarkasd lebten wir in vollkommener Harmonie und Liebe mit den Anhängern meines geliebten Mannes. Die Menschen in Farkasd sind intelligent und gutherzig. Wir liebten sie sehr. Mein Mann, seligen Angedenkens, tat alles, um seine Pflichten gewissenhaft zu erfüllen und alle Wünsche seiner Anhänger zu erfüllen, die gemeinsam mit mir aufrichtig um ihren verstorbenen Pfarrer trauerten. Mit tiefem Glauben und wahrer Liebe organisierten wir die Reformierte Mädchenkonferenz, das 150-jährige Jubiläum unserer Kirche und anschließend die großen Reformierten Tage. Wir organisierten viele Die Abendveranstaltungen waren ein großer Erfolg und brachten uns hervorragende finanzielle Erträge, die es uns ermöglichten, bedürftigen Kindern in unserer Umgebung Jahr für Jahr Kleidung und Schuhe zu spenden. Viele Jahre lang konnten wir Tausende für wohltätige Zwecke ausgeben. Wir hätten sehr gerne noch viel enger zusammengearbeitet. Doch der allmächtige Gott entschied anders. Er rief meinen unsagbar geliebten, treuen und gütigen Lebensgefährten, den er mir 30 ½ Jahre lang an die Seite gestellt hatte, um mein Leben zu bereichern und mir Glück zu schenken, zu sich.