Das Grab von Mihály Pájer
Friedhöfe, Grabsteine, Grabstätten
Mihály Pájer (Pereszteg, Sopron vm., 14. Januar 1821 – Bratislava, 30. März 1905): Pfarrer. – Er besuchte das Gymnasium in Sopron und die Akademie in Győr, trat ab der 8. Klasse in die Priesterausbildung in Győr ein, war lange krank und wurde am 15. Januar 1844 zum Priester geweiht. Er war acht Jahre lang Kaplan in Loretto in Nemesvölgy. Von 1867 bis 1900 war er Pfarrer in Szentmargita (Sopron vm.) bis zu seiner Pensionierung. Er ließ das abgebrannte Pfarrhaus mit Spenden der Bevölkerung wieder aufbauen. Er trug eine umfangreiche Bibliothek mit ungarischen, deutschen, französischen, italienischen, lateinischen und griechischen Werken zusammen. Von 1900 bis 1905 lebte er friedlich in Bratislava. Er war ein Mittlerer Kreuzritter des Heiligen Grabes von Jerusalem, ein römischer Papstritter und Ehrenmitglied der St.-Stephans-Gesellschaft. Seine Pseudonyme waren Pál Bortavy und Margiti. Sein Gedichtband „Blumenstrauß“ erschien 1900 in Budapest. Das Grab von Mihály Pájer befindet sich im Sektor V./1 des St.-Andreas-Friedhofs.