Das Grab von László Varsányi
Friedhöfe, Grabsteine, Gräber
* 17. August 1921, Nemespann – † 17. Januar 1985, Fél / Lehrer, Kulturorganisator; Seine Eltern waren Béla Csiffáry, ein Landwirt, und Kornélia Varsányi. Seine Frau war Borbála Kováts, eine Lehrerin. Er besuchte das Benediktinergymnasium in Komárom. Von 1936 bis 1938 studierte er an der Staatlichen Pädagogischen Hochschule in Bratislava und erwarb 1941 das Diplom als Kantor am Pädagogischen Institut der Erzdiözese Esztergom. 1965 schloss er zudem ein Fernstudium zum Geographie-Chemie-Lehrer an der Pädagogischen Hochschule in Nitra ab. Zunächst war er als Kantor in Fél tätig, bevor er zum Militärdienst eingezogen wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg war er ab 1946 Dorfschreiber und Kantor und anschließend von 1950 bis 1982 Lehrer. Bis 1978 leitete er die Grundschule, bis die ungarische Schule in Féli schließlich auf acht Klassen erweitert werden konnte. Die sogenannte Schulbesetzung, die auf den Ungehorsam und Protest der Eltern zurückzuführen ist, nachdem diese die Erweiterung der Schule bereits zum dritten Mal durch die Besetzung der neuen Gebäude verhindert hatten, ist in die Geschichte eingegangen. Er war Mitglied mehrerer Fachgremien und Autor bzw. Co-Autor verschiedener Lehrbücher und methodischer Leitfäden im Bereich der Schreib- und Musikerziehung. Von 1954 bis 1978 gehörte er der Redaktion der Zeitschrift „Sozialistische Erziehung“ an.