Das Grab des Dichters und Journalisten Lajos Zs. Nagy (Zsélyi Nagy Lajos)
Friedhöfe, Grabsteine, Gräber
Er wurde in Karikáspuszta bei Zsély geboren, das damals zu Szklabonya gehörte. Er besuchte die Schule in Zsély und Komárom und machte dort 1954 seinen Abschluss. Eine Zeit lang studierte er an der Komenský-Universität und unterrichtete anschließend auf dem Land. Von 1958 bis 1960 war er Redakteur der ungarischen Sendung des Slowakischen Rundfunks, von 1960 bis 1963 Reporter für die Zeitung Új Szó und von 1963 bis zu deren Einstellung (bis Herbst 1994) Mitarbeiter der Zeitung Hét. Seit 1995 ist er im Ruhestand. Er begann in Zsély zu unterrichten, kehrte oft zu seinen Eltern zurück und lebte dort während der Krankheit seiner betagten Mutter. Lajos Nagy wurde nach seinem Tod im Jahr 2005 auf dem Friedhof neben der Sósári út beigesetzt. Von 2010 bis 2016 markierte ein Holzkreuz die Ruhestätte des Dichters. Dieses Kreuz wurde von István Bojtos, einem Mitglied des örtlichen Kulturvereins VICTORIA, entworfen und gefertigt und vom Verein aufgestellt. Der Grabstein befindet sich heute im Westflügel von Schloss Zichy, im Museum für Heimatgeschichte und Ethnographie, als Teil einer Gedenkausstellung über Leben und Werk von Zs. Nagy Lajos. Am 22. Oktober 2016 enthüllten der Kulturverein Victoria, der Bürgerverein Zsélyi Nagy Lajos und der örtliche Zweig der MKP eine Gedenktafel aus Marmor am Grab.