Das Grab von Lajos Szeberényi
Friedhöfe, Grabsteine, Gräber
Lajos Szeberényi, Mitglied der Kisfaludy-Gesellschaft und evangelischer Theologielehrer, wurde am 15. August 1820 in Maglód geboren. Er schloss 1839 das Gymnasium in Selmeczbánya ab (wo er Mitglied des ungarischen Selbstbildungszirkels war und Petőfi kennenlernte, mit dem ihn eine langjährige Freundschaft verband, bis eine literarische Auseinandersetzung diese beendete). 1841 beendete er sein Theologiestudium in Bratislava. Anschließend nahm er eine Lehrtätigkeit auf und studierte später Rechtswissenschaften in Páp. 1846 erlangte er in Pest den juristischen Abschluss und zog dorthin, wo er hauptsächlich als Zeitungsjournalist arbeitete. 1848 war er Mitarbeiter der Zeitung Kossuth und redigierte die Ausgabe von „Népbarát tót“. Später war er drei Wochen lang Zeichner bei der Nationalpolizei und rettete sich und viele seiner Kameraden mit den hier erworbenen Pässen. Nach der Katastrophe wurde er von der Polizei gefangen genommen. Russen in Arad, doch er entkam, als er nach Nagyvárad gelockt wurde. Unter dem Namen Gábor Szelepcsényi versteckte er sich als Kantor in Hódmező-Vásárhely. Ab Ende 1851 unterrichtete er an der Realschule Békés-Csaba, wurde dort gefasst und nach Nagyvárad gebracht. Nach sechs Monaten wurde er durch die Fürsprache seiner Mutter begnadigt, jedoch unter Polizeiaufsicht gestellt und in Csaba interniert. Dort widmete er sich eifrig der pädagogischen Literatur und gründete die Zeitschrift „Néptanítók Könyve“, die er später unter dem Titel „Iskolai Lap“ fortführte. 1857 wurde er Pfarrer in Makó. 1860 wählte ihn die damalige Kirche von Szeged zu ihrem Pfarrer, und 1864 ging er als ungarischer Priester und Lehrer für praktische Religion nach Bratislava. Theologie. Wenige Jahre später wurde ihm auch das Amt des Notars des Kirchenbezirks Dunánin und des Vormundschaftsinstituts desselben übertragen, dessen Vorsitz er ebenfalls innehatte. Er war zudem Mitglied des Stadtrats von Bratislava und wurde zum Mitglied der Kisfaludy-Gesellschaft gewählt. Er starb am 4. Juni 1875 in Bratislava.