Grabmal von König Ludwig und Königin Ludwig
Friedhöfe, Grabsteine, Gräber
Lajos Králik (Pest, 11. Oktober 1849 – Bratislava, Juli 1913): Jurist und Rechtsschriftsteller. Nach seinem Jurastudium in Pest und Wien wurde er 1874 als Anwalt in Budapest zugelassen. Als Experte für Rechtswissenschaften wirkte er an der Ausarbeitung mehrerer Gesetze mit (Konkursrecht, Teile des Entwurfs eines Zivilgesetzbuches, die das Eltern-Kind-Verhältnis betreffen). Er verfasste mehrere Kommentare mit praktischem Bezug. Er war Augustinerbruder von Bánya. Im Protokoll der außerordentlichen Generalversammlung des Pfarrbezirks, die am 17. Januar 1912 in Budapest stattfand, lesen wir auf Seite 45 Folgendes über das Ehepaar: „Dr. Gizella Szelényi, geb. Lajosné Králik, ehemalige Direktorin der Mädchenbildungsanstalt Aszód, gründete zusammen mit ihrem Ehemann eine Stiftung in Höhe von 10.000 Kronen für die kostenlose Ausbildung eines armen Mädchens in der Mädchenbildungsanstalt Aszód und zahlte die erste Rate in Höhe von 1.000 Kronen in unsere Bezirkskasse ein, mit der Absicht, die restlichen Raten dieses Betrags jährlich zu zahlen.“ Seine Hauptwerke: Der Eid in Zivilprozessen (Bulgarien, 1879), Die ungarische Anwaltschaft (I–II., Bulgarien, 1903), Juristische Essays 1875–1905 (Bulgarien, 1905), Görgey und Kossuth (Bulgarien, 1906).