Grabmal von Károly Mikovényi
Friedhöfe, Grabsteine, Gräber
Geboren 1813 in Lédec (heute Trenčín). Sohn von János Mikovényi, einem Gutsverwalter, und Antónia Farkas. Ungarischer Konfession, römisch-katholisch. Absolvent der Rechtsakademie. 1831 Freiwilliger, 1843 Leutnant, 1847 Oberleutnant, 1848 Oberleutnant im 2. Alexander-Infanterieregiment und Kommandant der Regimentsempfangsstelle in Trenčín. Unverheiratet. (Seine Frau Burgh Franciska heiratete er 1852 und starb 1904 in Trenčín.) Im Oktober trat er mit seinem Regiment in die ungarische Armee ein. Am 17. November wurde er Major der Nationalgarde des Komitats Trenčín. Mit seinem mobilisierten Bataillon nahm er an den Kämpfen gegen die aus Galizien einmarschierten Imperialisten (Oberstleutnant Frischeisen und General Götz) teil. Im Januar 1849 schloss er sich dem Oberen Donaukorps (VII.) in den Bergwerksstädten an. Am 5. Februar wurde er Kommandeur des 2. Heimwehrbataillons des Kreises Zvolen (später mit der Seriennummer 124 versehen) innerhalb des genannten Korps. Er kämpfte während der gesamten Winter- und Frühjahrsfeldzüge. Ab Mai diente er mit seiner Einheit in der unabhängigen Division Kmety. Am 13. Juni wurde er in der Schlacht bei Csorna ins Knie geschossen; ihm musste ein Bein halb amputiert werden. Am 19. Juni wurde ihm das Militärverdienstabzeichen 3. Klasse verliehen und er wurde zum Oberstleutnant befördert. Am 18. Mai 1850 wurde er zu zehn Jahren Haft in Pest verurteilt, am 2. Juni jedoch begnadigt. 1867 – Badekommissar, dann Mitglied der Stadt Pest, 1890 – pensionierter Salzmeister, dann Mitglied der Heimwehr des Komitats Nyitra. † Trenčín, 17. März 1898; Das Grab von Károly Mikovényi, umgeben von einem schmiedeeisernen Zaun und stark mit Unkraut bewachsen, befindet sich in der Reihe unterhalb der Krypten. Seine Grabinschrift zitiert die Zeilen, die Pál Gyulai 1869 auf Jeszenáks Grab schrieb, wobei die letzte Zeile transkribiert ist: „Er liebte sein Vaterland mit Herz, Wort und Tat, / Er verteidigte seine Freiheit treu und ehrenhaft. / Er opferte, er litt. Er verlangte seinen Lohn nicht, / Und, unfähig zu kämpfen, begnügte er sich mit Krücken.“