Das Grab von Oberst Jenő Meszlényi

Das Grab von Oberst Jenő Meszlényi

Friedhöfe, Grabsteine, Gräber

Das Grab von Jenő Meszlényi, Oberst der ungarischen Nationalgarde, befindet sich im Sektor I/2, nahe der Betonmauer des Friedhofs. Der Grabstein selbst ist nicht mehr vorhanden; er wurde beim Bau der angrenzenden Straße abgerissen, die Steinabdeckung ist jedoch noch erhalten. Davor, unter dem Schutt, findet sich die Gedenktafel mit dem eingravierten Namen „Meszlényi“. Jenő Meszlényi (Bakonyság, Kisdém-puszta, 10. Oktober 1814 – Bratislava, 20. Juni 1900) war über seine Schwester Terézia Meszlényi der Schwager von Lajos Kossuth. Seine militärische Laufbahn begann er 1832 im 32. Infanterieregiment. Zwischen 1834 und 1838 diente er als Leibwächter eines Adligen und später als Oberleutnant im 12. Grenzregiment des deutschen Banats. Am 31. Juli 1848 verließ er die kaiserliche und königliche Armee und wurde Hauptmann im Verteidigungsministerium. Ab dem 6. September kommandierte er als Major die Infanterieeinheit des Freiwilligenkorps Hunyadi. Ab dem 9. Oktober 1848 war er als Oberstleutnant Feldkommandant der Burg Komárom. Ab dem 1. Januar 1849 war er Oberst und ab dem 23. Mai stellvertretender Chef des Oberkommandos der Nationalarmee. Nach der Kapitulation von Világos wurde er in Arad inhaftiert. Am 16. November wurde er zum Tode verurteilt, das Urteil wurde jedoch in eine 18-jährige Haftstrafe umgewandelt. Er wurde im Sommer 1850 begnadigt und aus dem Gefängnis Olmütz entlassen. Er zog sich auf sein Gut im Komitat Veszprém zurück und bewirtschaftete es. Nach 1867 war er Gutsverwalter in Kaposvár, wo er, nachdem er in den Komitat Somogy und später nach Bratislava gezogen war, Mitglied des dortigen Militärvereins war.

Inschrift/Symbol:

Meszlenyi

Inventarnummer:

2313

Sammlung:

Werte-Repository

Gemeinde:

Pozsony - Malomliget   (Szent András temető - Pray utca - Ondrejský cintorín - Ul. 29 augusta)