Das Grab von Dr. Gyula Nosz
Friedhöfe, Grabsteine, Gräber
Gyula Nosz (Igló, 13. Mai 1865 – Székesfehérvár, 3. September 1918) war Doktor der Rechte, Rechtsanwalt und Abgeordneter. Er absolvierte seine Schulausbildung in Igló und studierte anschließend in Budapest und im Ausland. Nach dem Bestehen des Anwaltsexamens trat er in den Dienst seiner Heimatstadt Igló, die ihn später zum Bürgermeister wählte. Er arbeitete im Innenministerium als Sonderbeauftragter des Kodifizierungsausschusses. Bei den Parlamentswahlen 1901 wurde er für den Wahlkreis Szépesszombat mit dem Programm einer liberalen Partei ins Parlament gewählt. Er war Mitglied des Rechnungsprüfungsausschusses. Er starb im Alter von 53 Jahren in Székesfehérvár. Werke: Studie über die geplante Eisenbahnverbindung zwischen Gömör und Szépesmegyek, Budapest, 1898 (anonym). Vereinfachung und Reform der öffentlichen Verwaltung. Budapest, 1901. Seine Reden in der Nationalversammlung sind in den Tagebüchern überliefert.