Das Grab des Schulleiters László Forró

Das Grab des Schulleiters László Forró

Friedhöfe, Grabsteine, Gräber

Als Schüler des Komárno-Lyzeums und der Pädagogischen Hochschule diente er während des Zweiten Weltkriegs in Deutschland und geriet nach dem Krieg in britische Kriegsgefangenschaft. 1946 gelang ihm die Heimkehr, doch er konnte sein Studium leider nicht fortsetzen. Als Flüchtling aus der Tschechoslowakei floh er nach Ungarn, wo er sein Studium an der Staatlichen Pädagogischen Hochschule Pápa fortsetzte. 1948 kehrte er in seine Heimat zurück und setzte sich unermüdlich für die Einrichtung einer ungarischsprachigen Parallelklasse zu den zuvor slowakischsprachigen Schulen ein. Diese Entscheidung war erfolgreich, und unter seiner Leitung wurde am 3. Januar 1949 in Lakszakállas eine ungarische Klasse mit 60 Schülern neben der slowakischen Schule eröffnet. Ebenfalls am 1. September 1949 wurde in Nemesócsa unter der Leitung von János Szabadi, einem erfahrenen und qualifizierten Lehrer und späteren Direktor, eine ungarischsprachige Klasse neben der slowakischen Schule eingerichtet. Von Lakszakállas zog er nach Nagymegyer und später nach Nemesócsa. Am 1. September 1953 wurde er Schulleiter der ungarischsprachigen achtjährigen Sekundarschule in Nyárasd. Auf eigenen Wunsch wurde er am 1. September 1955 an die ungarischsprachige achtjährige Sekundarschule in Nemesócsa versetzt. Dort arbeitete er bis zu seiner Pensionierung, zuletzt als Schulleiter ab dem 1. September 1966 für insgesamt 16 Jahre.

Inschrift/Symbol:

HIER RUHT ER / MGR. LÁSZLÓ FORRÓ. PROM. PED. / 1926 – 2009 / UND SEINE FRAU / LÁSZLÓ FORRÓ / GEB. IZABELLA SZABADI. PROM. PED. / 1923 – 1995 / GREDO IN VITAM AETERNUM

Inventarnummer:

1684

Sammlung:

Werte-Repository

Gemeinde:

Nemesócsa   (katolikus temető)