Das Zárda-Schulgebäude
Gebäude, Struktur
Das Gebäude wurde 1902 neben der St.-Nikolaus-Kirche in Nagymegyer errichtet. Erbauerin war die Gräfin von Csicsó, Adalheidis Kálnoki Köröspataki-Sabran Pontevés, die Schule und Kirche zum Gedenken an ihren verstorbenen Sohn Henrik und ihren Ehemann, Fürst Sabran Pontevés, erbauen ließ. Die Gräfin übergab die Leitung der Schule, die am 27. Juli 1902 geweiht wurde, dem Nonnenorden der Töchter des Heiligen Vinzenz. Die Mädchenschule erhielt den Namen St.-Elzeár-Schule. Bis 1944 fand der Unterricht in drei Klassenzimmern in gemeinschaftlichen Klassen statt. Zwischen den beiden Weltkriegen besuchten durchschnittlich 200 Schülerinnen die Schule. Von 1949 bis 2004 beherbergte das Gebäude die Béla-Bartók-Grundschule für Ungarische Sprache. Eine Gedenktafel an der Außenwand erinnert noch heute an die Erbauerin. An der dem Innenhof zugewandten Seite befinden sich außerdem zwei Gedenktafeln. Die eine wurde von der Nagymegyer Organisation des Csemadok zum Gedenken an den ehemaligen Nagymegyer Priester-Dichter Jenő Farkas errichtet, die andere von der Nagymegyer 23. Arany János Pfadfindergruppe zum 80. Jahrestag der Gründung der Pfadfinderbewegung in Nagymegyer.