Das ehemalige Kreishaus und die Gedenktafel für Petőfi
Gebäude, Struktur
Schloss Szent-Ivány; Es ist zweifellos eine der ältesten Siedlungen im Kreis Gömör. Sein Name ist türkischen Ursprungs. Einigen Quellen zufolge existierte das Schloss bereits zur Zeit der Eroberung. Im Mittelalter und der frühen Neuzeit besaßen hier die bedeutendsten Adelsfamilien des Landes Güter: Máiássy, Perényi, Szapolyay, Wesselényi und Csáky. Das markanteste Gebäude des Ortes, das rechteckige, einstöckige, mit Mansarddach und Schindeln gedeckte Schloss, wurde spätestens in der Mitte des 18. Jahrhunderts an der Stelle eines ehemaligen Herrenhauses errichtet. Seine siebenachsige Westfassade ist durch einen flachen, aber reich verzierten Stuckdekor gegliedert, der von einem Tympanon bekrönt wird. Die Felder über den Fenstern sind mit verschiedenen Stuckreliefs verziert. Diese sind in ihrer heutigen Form nicht mehr original, sondern Restaurierungsdetails, die auf einer Untersuchung in den 1970er Jahren basieren. Das Schloss, das sich nach einer rund 25-jährigen Restaurierung in gutem Zustand befindet, war einst von einem prächtigen Park umgeben, von dem heute fast nichts mehr erhalten ist. 1845 verbrachte Sándor Petőfi hier eine Nacht im Dorfgasthof.