Daniel Diószeghy

Daniel Diószeghy

Sonstige - andere

* Ungmogyorós, 26. Juli 1900 – † Budapest, 25. Dezember 1969 / Hütteningenieur, Universitätsprofessor; von seinen sieben Geschwistern war er der Einzige, der seine Ausbildung fortsetzen konnte. Ab 1912 studierte er am Sárospatak-Kolleg und schloss dieses 1920 ab. Sein Diplom als Eisenhütteningenieur erwarb er 1925 an der Berg- und Forstwirtschaftlichen Hochschule Sopron. Er begann seine berufliche Laufbahn im Ganz-Werk in Budapest, kehrte aber bald an die Hochschule in Sopron zurück, wo er zunächst als Assistenzprofessor im Fachbereich Mathematik und ab 1928 im Lehrstuhl für Ferrometallurgie und Kalzinierung unter der Leitung von Ernő Cotel (Selmecbánya) tätig war. Ab 1936 lehrte er Kalzinierung und promovierte 1940. 1943 wurde er außerordentlicher Professor am Lehrstuhl für Kalzinierung und ab 1947 ordentlicher Professor. Nach der Gründung der Universität für Schwerindustrie Miskolc wurde er deren Dozent, Gründer, Leiter und später Direktor des Forschungsinstituts für Verbrennungstechnik. Mit seiner Arbeit legte er den Grundstein für die ungarische Verbrennungswissenschaft und entwickelte deren Lehrmethoden. Er verfasste zahlreiche Lehrbücher, Skripte und Studien. Die Wissenschaftliche Gesellschaft für Energiemanagement verlieh ihm 1966 den Géza-Szikla-Preis. Seine Hauptwerke: Gießereiöfen, 1956; Brennstoffe der Eisenherstellung (in: Vaskohászati Enciklopédia), 1957; Verbrennungswissenschaft, 1959; Probleme der Nutzung heimischer Erdgasressourcen, 1964.

Inventarnummer:

12057

Sammlung:

Werte-Repository